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Emerging Adulthood: Warum sich dein Leben gerade so stark verändert – und das normal ist
Der Übergang ins Erwachsenenleben bringt viele Veränderungen mit sich. Diese Phase ist spannend, manchmal überfordernd und unsicher. Was bedeutet diese Zeit für die persönliche Entwicklung und warum kann sie so herausfordernd sein?
Griechische Erdbeeren „made in Bangladesh“
Erdbeeren gibt es mittlerweile auch im Winter zu kaufen. In Nea Manolada, Griechenland, gedeihen sie prächtig, doch der Anbau hat seine Schattenseiten. Wissenschaftler Johannes Jungfleisch hat die Verhältnisse südasiatischer Arbeiter untersucht.
Morgenröthe-Rautenkranz: Vom Propaganda-Ort zum modernen Raumfahrtmuseum
Sigmund Jähn war als erster Deutscher im All. Zu seinen Ehren ließ die DDR ein Raumfahrt-Museum in seinem Heimatdorf bauen. Doch der Mauerfall brachte das Museum vor große Herausforderungen.
Enttäuschte Erwartungen
Jahre, Dekaden und Jahrhunderte sind Konstrukte, an die sich der historische Wandel nicht hält. Dennoch laden Jubiläen zu Bilanzen ein. Nach 25, 50 oder 75 Jahren blicken wir zurück, bevor nach 100 Jahren die ganz großen Festakte starten. Zum Jahresende 2025 begehen wir nun auch das erste Quartal des 21. Jahrhunderts. Wie fällt das Zwischenfazit aus?
„Trump first“ – wie Expert:innen die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA bewerten
Die neue NSS von Trump bricht mit den traditionellen strategischen Zielen und Interessen der USA und konkretisiert die Politik und Maßnahmen der zweiten Trump-Regierung in ihrem ersten Amtsjahr. In diesem ausführlichen PRIF-Blogbeitrag geben wir einen Überblick über die Strategie, stellen sie in einen Kontext und beleuchten in kurzen Kommentaren bemerkenswerte Aspekte.
Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA: Eine Analyse
Am 4. Dezember veröffentlichte das Weiße Haus seine Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) für 2025. Das Dokument ist für jede neue Regierung gesetzlich vorgeschrieben und dient als Kompass für die Außen- und Sicherheitspolitik der USA während ihrer Amtszeit. Die neue NSS von Trump bricht mit den traditionellen strategischen Zielen und Interessen der USA und konkretisiert die Politik und Maßnahmen der zweiten Trump-Regierung in ihrem ersten Jahr. In diesem ausführlichen PRIF-Blogbeitrag geben wir einen Überblick über die Strategie und stellen sie in einen Kontext.
Imperialistische Gewalt im „Hinterhof“: Hintergründe und Implikationen der US-Militärintervention in Venezuela
Das weltpolitische Jahr 2026 begann am 3. Januar 2026 mit einem klaren Bruch des Völkerrechts. In diesem Beitrag betrachten wir die jüngste US-Militäroperation in Venezuela und das breitere Panorama der Trump’schen Lateinamerikapolitik als Element der gegenwärtigen Transformation politischer Gewalt, in dem sich die Ambitionen von imperialer Herrschaft, Drogenkrieg und regime change kreuzen.
Fotografien der Künstlerin Rita Ostrovska: Ein Spiegelbild (post-)sowjetisch-jüdischer Erfahrung
2001 emigriert die jüdische Künstlerin Rita Ostrovska aus der Ukraine nach Deutschland. Im Gepäck hat sie Fotografien, die das jüdische Leben in Osteuropa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion dokumentieren. Nun wird ihre Sammlung digital ausgestellt.
Auf der Flucht – Die Geschichte von Mouhamed
Die Stadt Leipzig hat sich seit den 1990er Jahren durch Zu- und Wegzüge stark gewandelt. Die Herkünfte der Bewohnerinnen und Bewohner sind immer vielfältiger geworden. Ihre Lebensgeschichten sind eng mit wichtigen stadtgeschichtlichen Ereignissen verbunden.
40 Jahre Schengener Abkommen
Am 14. Juni 1985 unterzeichneten die Staatssekretäre Frankreichs, Belgiens, Luxemburgs, der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland eine Vereinbarung, die zur Schaffung eines Europas ohne Kontrollen an Binnengrenzen führen sollte. Sie trafen sich dafür in der kleinen luxemburgischen Gemeinde Schengen, nach der das Abkommen benannt wurde. 1995, zehn Jahre nach der Unterzeichnung, trat das Abkommen in Kraft. Heute umfasst der Schengen-Raum 29 Länder, darunter 25 der 27 EU-Mitgliedstaaten und alle vier Mitglieder der Europäischen Freihandelsassoziation.
Im Maschinenraum der ostdeutschen Transformation
Die Treuhandanstalt und die Privatisierung der ostdeutschen Wirtschaft nach 1990
Wie sich Georgiens Bevölkerung gegen neue Wasserkraftwerke wehrt
Der umkämpfte Wasserkraftsektor in Georgien schreitet mit Unterstützung des georgischen Staats, der EU, und Internationalen Organisationen voran. Doch dagegen regt sich auch Widerstand.
Georgiens Wasserkraftwerke: ein umstrittenes Entwicklungsprojekt
In Georgien will die EU preiswert erneuerbare Energie produzieren lassen. Für das Land wäre der Deal eine wirtschaftliche Chance – doch die grüne Energie kommt mit Risiken für die Umwelt und die Bevölkerung.
Transformationen durch KI: Die neue Ära der Mensch-Maschine-Kommunikation
Eine neue Ära der Mensch-Maschine-Kommunikation: Die Transformationen durch künstliche Intelligenz standen bei einer Wissenschaftsperformance im Rahmen des Festivals der Zukunft im Sommer 2025 im Mittelpunkt. Auf dem Podium waren die Künstlerin Janet Grau, Helen Piel und Rudolf Seising vom Forschungsinstitut des Deutschen Museums und Pamela Pachl vom Institut für deutsche Sprache.
Mit 40 000 km/h in Richtung Erde: Weltraumschrott schadet unserer Umwelt
Weltraumschrott rast mit enormer Geschwindigkeit durch die Atmosphäre. Noch fallen die meisten Teile ins Meer. Doch die Gefahr, dass sie eines Tages in besiedelten Gebieten einschlagen, steigt.
Zeitenwenden – Der 9. November in der deutschen Geschichte
Der 9. November ist ein ambivalentes Datum in der deutschen Geschichte. Gleich vier wichtige Ereignisse fanden an jenem Tag im 20. Jahrhundert statt, nicht alle von ihnen waren gut. Gerade deshalb eignet er sich als Nationalfeiertag.
(Wieder-)Vereinigung, Wende, Umbruch – Wie sprechen wir über die Ereignisse von 1989/90?
Für die Ereignisse ab dem Herbst 1989 gibt es viele Begriffe, die kontrovers diskutiert wurden. Wie konnte sich der Wendebegriff durchsetzen?
Sicherheit in Zahlen? Ein Beipackzettel für Meinungsumfragen zu Außen- und Sicherheitspolitik
Was können Umfragedaten in außen- und sicherheitspolitischen Debatten leisten? Wo liegen die Grenzen der Meinungsforschung?
Älter als man glaubt – Eine kurze Geschichte der deutschen Energiewende
Die Energiewende ist älter als viele denken. Seit den 70ern gibt es Ideen, Bewegungen, Rückschläge in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik.
50% Urban – eine Woche Sommerschule durch Ostdeutschland
Ein Text zur Sommerschule: Transformation in Motion.
Tagebau Bockwitz: Was bringt die Zeit nach der Kohle?
Wenige Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wurde der Tagebau Bockwitz bei Leipzig 1992/93 geschlossen. Das abrupte Ende der Kohleindustrie brachte die Region an einen Wendepunkt. Landschaften und das Zusammenleben der Menschen änderten sich stark - zum Guten oder zum Schlechten?
Wofür nutzen Menschen ChatGPT und Co?
Generative KI wie Chat GPT verändert die Art, wie wir uns informieren. Forschende aus Hamburg haben herausgefunden, wer Chatbots besonders oft nutzt und wer sich damit über politische Themen informiert.
Neues Land ohne Krieg: Online-Ausstellung erinnert an Entmilitarisierung Brandenburgs nach 1990
Vor über 30 Jahren zogen die sowjetischen Streitkräfte aus Brandenburg ab. Eine neue Online-Ausstellung erinnert an diesen historischen Wendepunkt – und zeigt, wie militärische Sperrgebiete zu Orten des Friedens wurden.
Gerolltes [r]: Wie polnisch-deutsche Jugendliche in Berlin ihre Identität (aus)sprechen
Das gerollte [r] ist ein markantes Merkmal der polnischen Sprache. Forscherinnen fanden nun heraus: Für deutsch-polnische Jugendliche aus Berlin stiftet das [r] auch Identität.
Sozial-ökologische Transformation: Gefangen zwischen Aufbruch, Widerstand und ungewöhnlichen Allianzen
Zwischen Aufbruchsstimmung und Widerstand: Die sozial-ökologische Transformation spaltet die Gesellschaft. Während die einen den radikalen Wandel fordern, wollen andere jegliche Umweltschutzmaßnahme verhindern. Ungewöhnliche Allianzen könnten der Transformation zum Sieg verhelfen.
Binnenmigration seit 1991: Wohin zieht Deutschlands Bevölkerung?
Von Ost nach West, vom Land in die Stadt – das ist die gängige Annahme, wohin Menschen in Deutschland ziehen. Doch stimmen diese Klischees noch immer? Aktuelle Zahlen zeigen, wohin es die Bevölkerung wirklich zieht.
Wie Kommunen die Integration von Migrant:innen erleichtern können
Millionen von Menschen suchen jährlich Asyl in Europa. Doch komplexe Regeln erschweren Migrant:innen die Ankunft und eine gute Integration. Kommunen haben Möglichkeiten, den Integrationsprozess zu erleichtern. Wir stellen ein paar Beispiele vor.
Wie der Computer globale Abhängigkeiten und Ungleichheiten verstärkt
Mit dem Computer hofften Forschende, globale Ungleichheiten zu beenden. Doch die Realität sieht für viele Menschen im Globalen Süden anders aus.
Digitaler Wandel: Wie der Computer unsere Arbeitswelt veränderte
Als Computer noch riesige Apparate waren, mit tausenden Lochkarten als Datenspeicher, und Programmierer geheimnisumwobene „Menschen, die mit Maschinen sprechen“, wie es in Reader’s Digest zu lesen stand, lebte bereits vielerorts der Traum von den neuen, computergestützten Arbeitswelten. Visionen von papierlosen Büros und menschenleeren Fabriken gehörten zum Ende der 1950er Jahre zum Kanon zeitgenössischer Zukunftsvorstellungen, die […]
Home-Office in der Kontroverse: Zwischen mehr Freiheit und mehr Care Work
Das Arbeiten von zu Hause ist keine neue Erfindung: Schon in den 1970er Jahren wurde das "Tele-Pendeln" als Alternative zur täglichen Büroanwesenheit entwickelt. Doch die Idee wurde kontrovers diskutiert - insbesondere Frauen könnten darunter leiden.
Programmierte Unterschiede: Wie der Computer soziale Ungleichheiten verhärtet
Der Computer brachte neue Jobs und zerstörte alte Berufsfelder. Bestimmte Personen, Firmen und Länder profitierten besonders von der neuen Technik - andere lernten ihre Schattenseiten kennen. Eine besondere Rolle nahmen dabei Frauen ein.
Verkauft, vergessen, vermisst? Wie die Treuhand mit DDR-Architektur umging
Nach dem Mauerfall entschied die Treuhand über das Schicksal tausender DDR-Bauten. In Ostdeutschland stieß das auf Kritik. Forschende untersuchen nun die Entscheidungen von damals.
„Unter Tage bewegt sich alles“: Bergleute erzählen vom Alltag im Kohlebergwerk
2018 wurden die letzten Steinkohlenzechen in der Bundesrepublik stillgelegt. Die Spuren dieser Zeit sind noch immer in den Kohleregionen spürbar. Welche Geschichten haben die Menschen zu erzählen, die ihr Leben mit der Bergbauindustrie verbracht haben?
Gesund in der Stadt: Diese Orte ändern unsere Art zu wohnen
Stau, Lärm, Stress: Für viele ist der Alltag in der Stadt alles andere als gesund. Doch es geht auch anders! Vier Städte zeigen, wie mehr Lebensqualität für alle möglich ist.
Vom Straßenlärm zur Chancengleichheit: Wie Städte uns gesünder machen können
Find the english version here. In vielen Städten gibt es große Unterschiede, wie gesund Menschen leben können. Manche Städte gehen mit gutem Beispiel voran und achten sehr auf die Gesundheit ihrer Bewohner:innen. Andere Stadtviertel sind sehr laut, gefährlich und haben eine hohe Luftverschmutzung. Dort gibt es weniger Grünflächen oder geeignete Orte zum Spielen und Bewegen. […]
Wie der Wind uns formt
Ist Resilienz angeboren oder kann man sie lernen? Zwei Resilienzforscherinnen im Interview.
Stille Giganten auf letzter Fahrt
Wie und wo endet das Leben von Schiffen? Bisher still an südostasiatischen Stränden. Die DSM-Wissenschaftlerin Anja Binkofski erforscht, welche Chancen ein modernes und nachhaltiges Schiffsrecycling in Norddeutschland bieten könnte. Die Hongkong-Konvention, deren Inkrafttreten am 26. Juni 2025 im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte feierlich begangen wird, verspricht weltweit nachhaltigere Bedingungen des Schiffsrecyclings.
Wie der Abzug militärischer Truppen einen Ort prägt
Wenn von großen Militärstützpunkten in Deutschland die Rede ist, denken viele an Ramstein – kaum jemand denkt an Küstrin-Kietz, ein Dorf an der deutsch-polnischen Grenze. Auch hier prägte militärische Präsenz das Leben mehrerer Generationen - bis die Truppen nach der Wende abgezogen wurden und der Ort in Vergessenheit geriet.
Propaganda in der Pixel-Welt: Wie rechtsextreme Gruppen die Demokratie in Videospielen gefährden
In dem Online-Spiel Roblox können Nutzer:innen neue Welten erschaffen und gemeinsam erleben. Kinder und Jugendliche können dort kreativ sein und neue Kontakte knüpfen – doch anti-demokratische Kräfte nutzen das Spiel ebenfalls.
Grüne Energie aus Nordafrika: Konflikte um Wasserstoffexporte aus Tunesien
Um ihre ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen, will die EU erneuerbare Energien in Form von grünem Wasserstoff importieren. In Tunesien zeigt sich, wie viel Kritik diese Strategie erregt und welche Konfliktpotentiale sie birgt. Diese zu verstehen, soll ermöglichen, die Energiewende möglichst konfliktsensibel zu gestalten.
Was sind Umbrüche und Transformationen?
Unsere Welt verändert sich. Ständig und auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Manche Veränderung verläuft allmählich, sodass wir die Entwicklung mitverfolgen und mitgestalten können. In anderen Momenten wird unsere Welt plötzlich auf den Kopf gestellt und von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr so wie vorher. Ob wir Umbrüche und Transformationen als Verlust oder Gewinn ansehen, hängt davon ab, wie wir sie erleben.
Neue Geschichte gesucht – Wie eine Kleinstadt sich selbst neu erfindet
Fast 300 Jahre lang war Lauchhammer Braunkohle- und Industriestandort. 1991 wurde der Betrieb eingestellt. Tausende Menschen verloren ihre Arbeit und die Stadt ihre Identität. Wie kann sie sich neu erfinden?
Wie viel Ost-Berlin steckt in Berlin-Mitte?
Seit der deutschen Wiedervereinigung hat sich das Stadtbild von Berlin-Mitte stark verändert. Berühmte DDR-Bauten wie der Palast der Republik und das Ahornblatt wurden abgerissen, heute ist der Kiez vor allem Touristenmagnet. Auf den Spuren des Sozialismus.
