Globalisierung und Digitalisierung
In den Neunzigerjahren wurde die Globalisierung der Weltwirtschaft stark vorangetrieben: Handelsgrenzen und Zölle wurden abgebaut, was den internationalen Handel verstärkte und beschleunigte. Zugleich lagerten immer mehr Unternehmen ihre Produktion von Europa und den USA in Länder des globalen Südens aus, vor allen nach China.
Digitale Technologien haben die Globalisierung im 21. Jahrhundert nochmals beschleunigt. Internet und Smartphone haben den globalen Austausch von Informationen revolutioniert und unseren Alltag komplett verändert. Künstliche Intelligenz (KI) wird als die nächste Stufe dieses digitalen Transformationsprozesses angesehen.
Doch mit der Digitalisierung entstehen auch Herausforderungen wie wirtschaftliche Ungleichheit, kulturelle Homogenisierung und Umweltprobleme, die die Diskussion über die Nachteile der Globalisierung anheizen.
Imperialistische Gewalt im „Hinterhof“: Hintergründe und Implikationen der US-Militärintervention in Venezuela
Das weltpolitische Jahr 2026 begann am 3. Januar 2026 mit einem klaren Bruch des Völkerrechts. In diesem Beitrag betrachten wir die jüngste US-Militäroperation in Venezuela und das breitere Panorama der Trump’schen Lateinamerikapolitik als Element der gegenwärtigen Transformation politischer Gewalt, in dem sich die Ambitionen von imperialer Herrschaft, Drogenkrieg und regime change kreuzen.
Griechische Erdbeeren „made in Bangladesh“
Erdbeeren gibt es mittlerweile auch im Winter zu kaufen. In Nea Manolada, Griechenland, gedeihen sie prächtig, doch der Anbau hat seine Schattenseiten. Wissenschaftler Johannes Jungfleisch hat die Verhältnisse südasiatischer Arbeiter untersucht.
Auf der Flucht – Die Geschichte von Mouhamed
Die Stadt Leipzig hat sich seit den 1990er Jahren durch Zu- und Wegzüge stark gewandelt. Die Herkünfte der Bewohnerinnen und Bewohner sind immer vielfältiger geworden. Ihre Lebensgeschichten sind eng mit wichtigen stadtgeschichtlichen Ereignissen verbunden.
40 Jahre Schengener Abkommen
Am 14. Juni 1985 unterzeichneten die Staatssekretäre Frankreichs, Belgiens, Luxemburgs, der Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland eine Vereinbarung, die zur Schaffung eines Europas ohne Kontrollen an Binnengrenzen führen sollte. Sie trafen sich dafür in der kleinen luxemburgischen Gemeinde Schengen, nach der das Abkommen benannt wurde. 1995, zehn Jahre nach der Unterzeichnung, trat das Abkommen in Kraft. Heute umfasst der Schengen-Raum 29 Länder, darunter 25 der 27 EU-Mitgliedstaaten und alle vier Mitglieder der Europäischen Freihandelsassoziation.
Transformationen durch KI: Die neue Ära der Mensch-Maschine-Kommunikation
Eine neue Ära der Mensch-Maschine-Kommunikation: Die Transformationen durch künstliche Intelligenz standen bei einer Wissenschaftsperformance im Rahmen des Festivals der Zukunft im Sommer 2025 im Mittelpunkt. Auf dem Podium waren die Künstlerin Janet Grau, Helen Piel und Rudolf Seising vom Forschungsinstitut des Deutschen Museums und Pamela Pachl vom Institut für deutsche Sprache.
Mit 40 000 km/h in Richtung Erde: Weltraumschrott schadet unserer Umwelt
Weltraumschrott rast mit enormer Geschwindigkeit durch die Atmosphäre. Noch fallen die meisten Teile ins Meer. Doch die Gefahr, dass sie eines Tages in besiedelten Gebieten einschlagen, steigt.
Sicherheit in Zahlen? Ein Beipackzettel für Meinungsumfragen zu Außen- und Sicherheitspolitik
Was können Umfragedaten in außen- und sicherheitspolitischen Debatten leisten? Wo liegen die Grenzen der Meinungsforschung?
Wofür nutzen Menschen ChatGPT und Co?
Generative KI wie Chat GPT verändert die Art, wie wir uns informieren. Forschende aus Hamburg haben herausgefunden, wer Chatbots besonders oft nutzt und wer sich damit über politische Themen informiert.
Wie Kommunen die Integration von Migrant:innen erleichtern können
Millionen von Menschen suchen jährlich Asyl in Europa. Doch komplexe Regeln erschweren Migrant:innen die Ankunft und eine gute Integration. Kommunen haben Möglichkeiten, den Integrationsprozess zu erleichtern. Wir stellen ein paar Beispiele vor.
Wie der Computer globale Abhängigkeiten und Ungleichheiten verstärkt
Mit dem Computer hofften Forschende, globale Ungleichheiten zu beenden. Doch die Realität sieht für viele Menschen im Globalen Süden anders aus.
Digitaler Wandel: Wie der Computer unsere Arbeitswelt veränderte
Als Computer noch riesige Apparate waren, mit tausenden Lochkarten als Datenspeicher, und Programmierer geheimnisumwobene „Menschen, die mit Maschinen sprechen“, wie es in Reader’s Digest zu lesen stand, lebte bereits vielerorts der Traum von den neuen, computergestützten Arbeitswelten. Visionen von papierlosen Büros und menschenleeren Fabriken gehörten zum Ende der 1950er Jahre zum Kanon zeitgenössischer Zukunftsvorstellungen, die […]
Home-Office in der Kontroverse: Zwischen mehr Freiheit und mehr Care Work
Das Arbeiten von zu Hause ist keine neue Erfindung: Schon in den 1970er Jahren wurde das "Tele-Pendeln" als Alternative zur täglichen Büroanwesenheit entwickelt. Doch die Idee wurde kontrovers diskutiert - insbesondere Frauen könnten darunter leiden.
Programmierte Unterschiede: Wie der Computer soziale Ungleichheiten verhärtet
Der Computer brachte neue Jobs und zerstörte alte Berufsfelder. Bestimmte Personen, Firmen und Länder profitierten besonders von der neuen Technik - andere lernten ihre Schattenseiten kennen. Eine besondere Rolle nahmen dabei Frauen ein.
„Unter Tage bewegt sich alles“: Bergleute erzählen vom Alltag im Kohlebergwerk
2018 wurden die letzten Steinkohlenzechen in der Bundesrepublik stillgelegt. Die Spuren dieser Zeit sind noch immer in den Kohleregionen spürbar. Welche Geschichten haben die Menschen zu erzählen, die ihr Leben mit der Bergbauindustrie verbracht haben?
Stille Giganten auf letzter Fahrt
Wie und wo endet das Leben von Schiffen? Bisher still an südostasiatischen Stränden. Die DSM-Wissenschaftlerin Anja Binkofski erforscht, welche Chancen ein modernes und nachhaltiges Schiffsrecycling in Norddeutschland bieten könnte. Die Hongkong-Konvention, deren Inkrafttreten am 26. Juni 2025 im Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte feierlich begangen wird, verspricht weltweit nachhaltigere Bedingungen des Schiffsrecyclings.
Propaganda in der Pixel-Welt: Wie rechtsextreme Gruppen die Demokratie in Videospielen gefährden
In dem Online-Spiel Roblox können Nutzer:innen neue Welten erschaffen und gemeinsam erleben. Kinder und Jugendliche können dort kreativ sein und neue Kontakte knüpfen – doch anti-demokratische Kräfte nutzen das Spiel ebenfalls.
