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Ein Zeitstrahl stellt die wichtigsten Etappen der deutschen Energiewende ab 1972 bis heute dar.

Energiewende

Die Energiewende beschreibt die andauernde Transformation der Energieversorgung von fossilen Brennstoffen hinzu nachhaltigen, erneuerbaren Energiequellen. Der fossile Energiemix aus Kohle, Erdöl, Erdgas und Kernenergie soll gesenkt werden, sodass der Anteil an erneuerbaren Energiequellen aus Sonne, Wind- und Wasserkraft sowie Erdwärme steigen kann. In diesem Sinne beinhaltet die Energiewende den schrittweisen Umbau der Energieversorgung für die Gesellschaft und Wirtschaft.

Ziel der Energiewende ist eine erhöhte Energieeffizienz, ein insgesamt geringerer Energieverbrauch und weniger Schäden für Umwelt, Klima und Gesundheit, da erneuerbare Energiequellen kaum bis keine Treibhausgasemissionen erzeugen.

In Deutschland dauert dieser Prozess bereits einige Jahrzehnte und begann durch Druck aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft. Über die Jahrzehnte setzte die Politik im Rahmen der Energiewende diverse Veränderungen durch, wie das „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“, den Atomausstieg 2011 und den geplanten Ausstieg aus der Kohleenergie.

Im 3. Quartal 2025 wurden laut Statistischem Bundesamt 64,1 Prozent des gesamten Stroms aus erneuerbaren Energieträgern produziert. Der Anteil der fossilen Energiequellen betrug 35,9 Prozent.

– von Lenny Münch, Studentische Hilfskraft im Leibniz-Lab

 

Quellen:

Bundeszentrale für politische Bildung, Energiewende, abgerufen am 7. Januar 2026 unter: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/159947/energiewende/

Statistisches Bundesamt, Stromerzeugung im 3. Quartal 2025: 64,1 % aus erneuerbaren Energiequellen, 8. Dezember 2025, abgerufen am 7. Januar 2026 unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_436_43312.html

 

Weitere Informationen zur Energiewende in Deutschland gibt es hier: Älter als man glaubt – Eine kurze Geschichte der deutschen Energiewende.