Lab vor Ort

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Skizze von zwei Personen, die in einem alten rechenzentrum arbeiten. Eine Person sitzt an einem Computer, der so groß wie ein Klavier ist.

Comic-Release: „Das blaue Wunder“

Am 19. März wird der Comic in Industriemuseum in Brandenburg an der Have vorgestellt. "Das blaue Wunder" erzählt die enge Verbindung der einstigen Mitarbeiter mit dem alten Stahlwerk der Stadt.

Adresse

Industriemuseum Brandeburg Havel , August-Sonntag-Straße 5, 14770 Brandenburg

Datum

19.03.2026, 17:00 Uhr – 20:00 Uhr

kostenloser Eintritt

1969 nahm mit dem R300 die erste EDV-Anlage im Stahl- und Walzwerk Brandenburg den Betrieb auf. Noch bis 1993 wurde hier Stahl gekocht und gewalzt. Weit mehr als 100 Menschen – Programmierer, Datenfacharbeiterinnen oder Techniker – arbeiteten seitdem in der Computerabteilung des Werks. Noch heute treffen sich ehemalige Mitarbeiter:innen zum gemeinsamen Erinnern im Stahlwerk, das nun das Industriemuseum Brandenburg beherbergt. 

Der Comic „Das blaue Wunder“ erzählt von den Erinnerungen dieser Menschen, von ihrer Arbeit mit den neuen Rechenmaschinen in den späten 1970er Jahren bis in die Zeit der Wende hinein. 

Veranstalter: 
Das Comic-Projekt entstand als Kooperation des Deutschen Museums München mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Berliner Comiczeichner Aike Arndt im Rahmen des Leibniz-Labs „Umbrüche und Transformationen“. 

Das alte Stahlwerk in Brandenburg an der Havel, heute ein Museum, ist noch fast vollständig original erhalten.

PROGRAMM

Begrüßung
Marius Krohn, Leiter des Industriemuseums Brandenburg an der Havel
Prof. Dr. Gabriele Metzler, Direktorin des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)

17:15 Uhr
Vorstellung des Comicprojekts

  • Dr. Dinah Pfau (Deutsches Museum München)
  • Priv.-Dr. Michael Homberg (ZZF Potsdam)
  • Dr. Johannes Kleinmann (ZZF Potsdam)
  • Aike Arndt (Comickünstler Berlin)

18:00 Uhr
Panel-Diskussion
Von Programmierern, Locherinnen und der Stahlproduktion. Wie erinnern wir die Transformationen und Umbrüche im Stahl- und Walzwerk Brandenburg an der Havel und in (Ost)Deutschland?
Folgende Fragen stehen im Fokus der Diskussion: Warum es wichtig ist, Transformationen und Umbrüche in Brandenburg an der Havel, aber auch anderen Orten in (Ost-) Deutschland zu erinnern? Und welche Rolle spielen dabei Zeitzeug*innen, Historiker*innen und Gedächtnisorganisationen wie Archive und Museen?

Podium mit:

  • Elisabeth Kaiser (MdB), Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland 
  • Dr. Tilmann Siebeneichner, Koordinator Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“, ZZF Potsdam
  • Dr. Johannes Kleinmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ZZF Potsdam

Moderation: Dr. Dinah Pfau, Deutsches Museum München

19:00 Uhr
Empfang

Kontakt und Anmeldung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Kontakt: Dr. Johannes Kleinmann, ZZF Potsdam, Am Neuen Markt 1 in 14467 Potsdam, E-Mail: johannes.kleinmann@zzf-potsdam.de

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