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Schwarzweißbild von zwei Frauen, die im handwerk arbeiten- Buchcover

Handwerk Ost – Arbeits- und Lebenswelten zwischen Plan und Markt

Julia Wigger

Koordinatorin Austellungen

Institut: ZZF

E-Mail: julia.wigger@zzf-potsdam.de

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Adresse

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam , Am Kanal 47, 14467 Potsdam

Datum

10.12.2026, 18:00 Uhr – 10.12.2026, 19:30 Uhr

Wirtschaft in der DDR – das waren nicht nur volkseigene Kombinate, HO-Geschäfte und Genossenschaften, sondern auch eine Vielfalt privater Handwerksbetriebe, die in der Mangelwirtschaft Reparaturen, Dienstleistungen und Waren anboten. Von der SED-Führung als Relikte des Kapitalismus und kleinbürgerlichen Denkens verdächtigt, arbeiteten viele von ihnen gerade in der Spätphase der Planwirtschaft ganz ungeplant erfolgreich. Als letzte Überreste privaten Wirtschaftens wurden sie nach dem Fall der Mauer unversehens zu Hoffnungsträgern der Systemtransformation. Während die meisten großen VEBs von der Treuhand abgewickelt wurden, arbeiteten in den frühen 1990er Jahren mehr Ostdeutsche im Handwerk als in der Industrie.

Alexia Pooth und Thomas Schaarschmidt stellen die Ergebnisse ihres Bandes „Handwerk Ost“ zur Diskussion – ein Buch mit vielen O-Tönen von Handwerkerinnen und Handwerkern aus Potsdam und anderen ostdeutschen Regionen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ statt, die vom 11. November 2026 bis 10. Januar 2027 in der Stadt- und Landesbibliothek zu sehen ist. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

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